Frag ruhig, bezahlt hast du ja schon.

Veranstaltungsreihe: »Moral in der Wissenschaft?«

Das Referat für politische Bildung hat eine Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt. 

Die Übersicht

12. April 2015 Exkursion Erinnerungsort »Topf und Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz« 

16. April 2015 Lesekreis »Traditionelle und kritische Theorie«

23. April 2015 Vortrag »Subjektive und objektive Momente physikalischer Erkenntnis« 

07. Mai 2015 Vortrag »Vernunft, technische Rationalität, Krieg – Zur gesellschaftlichen Verantwortung des Ingenieurs«

 

Weiter Infos dazu findet ihr hier: Opens external link in new windowhttps://stura.tu-ilmenau.de/projekte/vortragsreihe 

Sperrmüll bis 08. April hinter Haus N

Bis zum 08. April 2015 habt ihr wieder die Möglichkeit euren Sperrmüll hinter Haus N auf dem Campus loszuwerden.

Aussetzung der Sprachkursgebühren für fakultative Sprachkurse zum Sommersemester 2015

Gute Neuigkeiten für alle, die neue Sprachen lernen wollen: letzte Woche wurde eine Rektoratsmitteilung mit folgendem Inhalt herausgegeben: 

  • der Rektoratsbeschluss von Mitte 2014 (Erhöhung der Gebühren/ Entgelte von 30€ auf 50€/110€) ist aufgehoben!
  • die fakultative Teilnahme an Sprachkursen ist somit KOSTENFREI!
  • man kann als fakultativer Hörer teilnehmen, solange die Kapazitäten dafür vorhanden sind
  • an der Uni angeboten werden Englisch, Deutsch, Französisch (A1, A2, B1), Chinesisch (A1.1, A1.2, A2/B1), Russisch (A1.1, A1.2), Spanisch (von A1.1 bis B1/2)
  • für weitere Sprachen bietet die Volkshochschule in Ilmenau diverse (für Studierende ermäßigte) Kurse an

Die hartnäckige Arbeit der studentischen Vertreter*innen hatte endlich Erfolg. Hier die Begründung für diese Meinungsänderung: 

  1. Wenn der Kurs bereits obligatorisch stattfindet, müssen Raummiete, Kosten für die Lehrkraft und Betriebskosten (Heizung, Reinigung) sowieso bezahlt werden. Sofern es nicht zu viele sind, verursachen fakultative Hörer in solch einem Kurs keine zusätzlichen Kosten. Auf diese Tatsache haben studentische Vertreter*innen in den zuständigen Gremien stets hingewiesen. Zudem wurde dies auch in den StuRapport-Artikeln zu den Sprachkursen wiederholt aufgeführt.
  2. Als die Sprachkursgebühren eingeführt wurden, fand keine Einbeziehung der Gremien (allen voran der Senat) statt. Begründet wurde dies damit, dass es sich um Entgelte handelt und nicht um Gebühren. Somit werden diese nicht über die Gebührenordnung der Uni geregelt, weshalb sie nicht in den Gremien abgestimmt werden müssen. Allerdings haben studentische Vertreter*innen zu diesem Thema auf §16 des Thüringer Hochschulgesetzes verwiesen, nachdem in der Gebührenordnung Gebühren und Entgelte geregelt werden müssen. 

Auf diesen Sachverhalt wurde das Rektorat Anfang Januar nun auch vom Ministerium hingewiesen. Nun stimmt das Rektorat dem zu. Um dem Regelungswahn zu entgehen und Bürokratie abzubauen, verzichtet das Rektorat auf die Erhebung der Gebühren/ Entgelte. In Kürze werden wir euch darüber informieren, ob bzw. wie ihr die bereits gezahlten Sprachkursgebühren zurückerstattet bekommt. 

Wir freuen uns, dass das Rektorat mit seinem Beschluss nun den Fehler korrigiert hat und hoffen, dass in Zukunft durch entsprechende Beteiligung ähnliche Probleme im Sinne der gesamten Hochschule vermieden werden können. Wenn auch du dich dafür einsetzen willst, komm doch einfach mal vorbei und mach mit in den studentischen Gremien. Zusammen bewegen wir mehr. 

KTS zur Diskussion

Die KTS hat eine Stellungnahme zu der Diskussion mit dem Rektorat verfasst.

"Die Diskussionsrunde zur Unterfinanzierung der TU Ilmenau offenbarte heute neben der verkorksten Hochschulentwicklungsplanung weitere erschreckende Missstände. Die Hochschulen in Thüringen werden durch die Rahmenvereinbarung 3 konstant klein gespart. Die Mittel reichen vorn und hinten nicht, die Einsparungen werden als "Profilierung" positiv umschrieben.

Um diese "Profilierung" durchzudrücken wird die Hochschuldemokratie noch weiter abgebaut. Entscheidungen werden in kleinen Zirkeln aus Hochschulleitung und Dekanen vordiskutiert und dann, kurz vor knapp, dem Senat vorgelegt. Eine Beteiligung aller Statusgruppen ist offensichtlich unerwünscht. Prekäre Arbeitsbedingungen im wissenschaftlichen Mittelbau werden negiert, Studierende die sich an der Entwicklung ihrer Hochschule beteiligen wollen ausgegrenzt und marginalisiert.

Das ist so ziemlich das Gegenteil einer demokratischen und transparenten Hochschule. Für uns ist klar, die Macht der Kabinette aus Präsidium und Hochschulrat muss eingegrenzt werden, eine wirkliche und gleichberechtigte Beteiligung aller Statusgruppen muss ermöglicht werden. Spätestens nach heute ist auch klar, das die Hochschulleitungen für dieses Anliegen keine Verbündeten sind - aber diese Seite haben sie selbst gewählt.

Wir arbeiten weiter dran, das auch Hochschulen ein Ort demokratischer Entscheidungen werden."

Diskussion mit dem Rektorat

An unserer Uni stehen einige Kürzungen an. Zu diesem Zweck hat das Rektorat ein Konzept für die „zukunftsfähige Universität“ erarbeitet und allen Mitgliedern der Hochschulgremien vorgestellt. Nicht nur in der Studierendenschaft hat dieses Konzept mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

Zur Klärung dieser Fragen und zum Informationsaustausch zwischen Rektorat, Mitarbeiter*innen, Professor*innen und Studierenden hat der Studierendenrat (StuRa) eine offene Podiumsdiskussion organisiert.

Deshalb möchten wir Euch alle für Montag, den 2. Februar um 19 Uhr in das Audimax einladen, um dort an der Diskussion aktiv teilnehmen zu können. Das hsf Studentenradio wird uns bei der Moderation unterstützen. Außerdem wird die Veranstaltung im hsf übertragen (UKW 98,1) und vom iSTUFF als Stream (istuff.de) zur Verfügung gestellt.

Die AG „Finanzsituation, kritisch“ (FiSiK) des StuRa und das Referat für Hochschulpolitik haben im Vorfeld einige Fragen formuliert, die Euch einen Einblick geben sollen, worum es bei diese Diskussion konkret gehen soll:

  • Wie stellt sich das Rektorat die Gremienstrukturen und die Beteiligung der Mitglieder unserer Uni in Zukunft vor?
  • Wie wirken sich die Kürzungen auf die Mitarbeiter*innen, Professor*innen und Studierenden aus?
  • Welchen Einfluss haben die Kürzungen auf die Lehre?
  • Wie entsteht das Defizit von fünf Millionen Euro?


Des weiteren seid Ihr alle herzlich eingeladen, an der nächsten hochschulöffentlichen Senatssitzung am Dienstag, dem 3. Februar um 8 Uhr im Senatssaal im Leibnitzbau teilzunehmen.

Wir hoffen auf rege Teilnahme an der Diskussion und der Senatssitzung. Diskutiert mit, wenn es um die Zukunftsfähigkeit Eurer Universität geht!

StuRa

Der Studierendenrat (StuRa) ist die gewählte Interessenvertretung der Studierendenschaft an der TU Ilmenau [mehr]

StuRa

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