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Gremienwahlen 216

Der Zeitraum für die Abgabe der Wahlvorschläge ist nun vorbei.
Nächste Woche könnt Ihr die die Kandidaten wählen.

Folgende Termine stehen Euch dafür nächste Woche zur Verfügung:

 

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8.00 - 11.00 Curie-Foyer HU-Foyer HU-Foyer HU-Foyer
11.30 - 14.00 Mensa Mensa Mensa Mensa Mensa
14.30 - 17.00 HU-Foyer HU-Foyer Curie-Foyer HU-Foyer

 

Nähere Informationen erhaltet Ihr unter wahlen.stura.tu-ilmenau.de

Beispielhaft undemokratisch - Wo kein Raum für Kritik ist, da ist auch keine Hochschuldemokratie

Eine Pressemitteilung des  Opens external link in new windowfreier zusammenschluss student*innenschaften (fzs) und des Studierendenrates der TU Ilmenau:

 

Berlin/Ilmenau

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) kritisiert
vor dem letzten Dialogforum zur Novellierung des Thüringer
Hochschulgesetzes an der TU Ilmenau den gegenwärtigen Zustand der
Hochschuldemokratie. Anlässlich der erneuten Einführung von
Diplomstudiengängen an der TU Ilmenau zeigt sich der Beteiligungswillen
der Hochschulleitung in einem besonders schlechtem Licht und bestätigt
damit die Kritik des studentischen Dachverbandes an den
Präsidialstrukturen von Hochschulen.

Mandy Gratz, Mitglied im Vorstand des fzs, erklärt hierzu: "Die TU
Ilmenau beweist in diesen Vorgängen eindeutig, dass das Hochschulgesetz
in Thüringen dringend überarbeitet werden muss. Durch die letzten
Novellierungen wurden Strukturen geschaffen, die demokratisches Handeln
allzu häufig dem guten Willen der Hochschulleitungen preisgeben.
Besonders gut lässt sich das an der erneuten Einführung von
Diplomstudiengängen an der TU zeigen: Unterlagen zur Senatssitzung waren
unvollständig, noch nicht mal bei der Abstimmung war der Abstimmungstext
klar, danach gab es kein ernsthaftes Interesse an der Auseinandersetzung
mit der studentischen Position zum Sachverhalt und eine ausgeprägte
Hinterzimmerpolitik, die fein säuberlich an den Student*innen
vorbeigeführt wird. Wo doch eigentlich an der Hochschule auch Demokratie
und Kritik geübt werden sollte, finden wir hier nur Desinteresse und
Unwillen der Leitungsebene vor."

Franziska Chuleck, hochschulpolitische Referentin des Studierendenrates
an der TU Ilmenau, fügt hinzu: "Wir beobachten im Moment, dass
zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Gremien eine parallele
Gremienstruktur entsteht. In dieser Struktur werden wichtige
Entscheidungen getroffen und wir Studierende können darauf kaum Einfluss
nehmen. Dabei sind das zumeist Entscheidungen, bei denen es um unsere
Zukunft geht. Vor allem kritisieren wir, dass diese Sturkturen durch das
aktuelle Hochschulgesetz ermöglicht werden. Wir sehen das Regionalforum
als Möglichkeit der Aussprache und des Offenlegens der desaströsen
Beteiligungskultur an der TU. Wir hoffen, dass diese Auseinandersetzung
dafür sorgt, dass die Schlupflöcher des derzeitigen Hochschulgesetzes
geschlossen werden. Anhand der TU Ilmenau lässt sich gut zeigen, dass
die Systemakkreditierung nicht das Allheilmittel sein kann. Ein
akkreditiertes Qualitätsmanagment ist  kein Garant für die Ermöglichung
studentischer Beteiligung. Ein Qualitätsmanagement hätte zwar durchaus
auch greifen können, aber selbst das muss versagen, wo es nicht
eingebunden wird."

Gratz schließt: "Der Unwillen sich einer kritischen Debatte zu stellen,
wird durch Präsidialstrukturen und deren Verfügungsspielräume, nur
gestärkt. Es darf nicht sein, dass Mitbestimmung nur nach dem Gusto der
Hochschulleitungen möglich ist. Eine demokratische Hochschule ist eine,
in der der Wille und der Mut besteht, sich mit Kritik
auseinanderzusetzen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Das sehen
wir an der TU Ilmenau in keiner Weise."

Abgestandener Wein in alten Schläuchen – (Wieder-)Einführung des Diploms löst keine bestehenden Probleme

Eine Pressemitteilung der Konferenz thüringer Studierendenschaften (KTS) und des Studierendenrates der TU Ilmenau:

 

Die Entscheidung von Wissenschaftsminister Tiefensee (TMWWdG), den Antrag der TU Ilmenau auf Wiedereinführung von Diplomstudiengängen (Elektrotechnik und Maschinenbau) für das Wintersemester 2016/17 zu genehmigen, kritisieren die Konferenz Thüringer Studierendenschaften und der Studierendenrat der TU Ilmenau scharf.

Janek Heß, Sprecher der Konferenz Thüringer Studierendenschaften erklärt hierzu: „Wir halten den ambitionierten Zeitplan zur Einführung der neuen Diplomstudiengänge (Elektrotechnik und Maschinenbau) für unrealistisch, da es in so kurzer Zeit nicht möglich ist, studienspezifische Bestimmungen und Ordnungen zu entwerfen, zu beschließen und genehmigen zu lassen. Dies dauert im regulären Verfahren mindestens ein Jahr, anschließend müssen die Ordnungen vor Beginn der Immatrikulation veröffentlicht werden. In dem angestrebten Zeitraum kann somit kein studierbarer Diplomstudiengang entstehen. Letztlich führt dieser Zeitplan dazu, dass der Studienplan nur auf Sicht während des Studiums entsteht und für die zukünftigen Dipomstudierenden massive Nachteile bergen. Die Studierenden können daher weder voraussehen, welche Abhängigkeiten zwischen den Studieninhalten bestehen werden, noch welche Vertiefungsmöglichkeiten ihnen angeboten werden, noch wann gegebenenfalls Unternehmenspraktika zu absolvieren sind. Auch ist für die Studierendenvertretung immer noch nicht klar, woher die personellen Kapazitäten für die Einrichtung und die Verwaltung der Studiengänge kommen sollen.“

Franziska Chuleck, Referentin für Hochschulpolitik des StuRa der TU Ilmenau, ergänzt: „Bestehende Schwächen der Umsetzung der Bologna-Reform zu korrigieren, sind auch im Bachelor- und Mastersystem möglich. So gibt es bei einem Teil der angebotenen Bachelor-Studiengänge der TU bereits die Möglichkeit, ein Nebenfach zu wählen oder ein Semester mit ausschließlich wahlfreien Veranstaltungen im Ausland zu verbringen. Auch die Reduzierung der Prüfungslast durch eine Umstellung auf weniger Prüfungen, welche stärker auf vernetz-endes Wissen und fachübergreifendes Verständnis abstellen, ist in vollem Gange. Weiterhin bietet die Universität bereits konsekutive und stark forschungsorientierte Masterstudien-gänge an, in denen die Studierenden auch ihren Forschungsneigungen in enger Abstimm-ungen mit den verantwortlichen Hochschullehrern nachgehen können. Diese Korrekturen sollten nun schrittweise auf alle Bachelor- und Masterstudiengänge übertragen werden. Das Studium wieder freier und mit mehr Wahlmöglichkeiten zu gestalten begrüßen wir, dafür müssen aber keine neuen Abschlüsse eingeführt werden.“

Heß erklärt abschließend: „Eigentlich ist es Aufgabe eines funktionierenden Qualitätsmanagments, dafür zu sorgen, dass Studiengänge studierbar sind. Die Nutzung des alten Titels 'Diplom' ist aus unserer Sicht eine Täuschung künftiger Studierender, die ein altes Diplom erwarten und ein unausgereiftes neues System vorgesetzt bekommen. Die Einführung des Abschlusses Diplom, als Alleinstellungsmerkmal, zum Zwecke der Profilbildung der Technischen Universität Ilmenau ist nicht angemessen. Alle inhaltlichen Vorteile des geänderten Studienangebotes lassen sich auch im Bachelor-Master-System realisieren. Die für das Diplom aufzubringenden Ressourcen könnten jedoch besser zur Profilbildung durch ausgezeichnete Lehre und hervorragende Bachelor-Master-Studiengänge verwendet werden."

Nach Auffassung der KTS und des StuRa ist es wesentlich sinnvoller, die vorgeschlagenen Verbesserungen in den bestehenden Bachelor- und Masterstudiengängen umzusetzen. Die TU Ilmenau möchte das Diplom in weniger als drei Monaten einführen, um einen Studienbeginn zum Wintersemester 16/17 zu realisieren. Unter den gegebenen Umständen halten StuRa und KTS diesen Zeitplan für sehr unrealistisch.

Studentisches Sondervotum (Senat) - Wiedereinführung des Diploms

Die studentischen Senatoren haben die schriftliche Begründung für ihr Sondervotum zur Einführung der Diplomstudiengänge an der TU Ilmenau fertiggestellt. Ihr könnt sie nun hier nachlesen.

hsf politics - Wiedereinführung des Diploms

Am Montag zur hsf politics Sendung haben sich Tobias Nerger, Franziska Chuleck und Andrea Sporer aus Sicht des Studierendenrates zur Wiedereinführung des Diploms geäußert.


Falls Ihr das verpasst habt, könnt Ihr Euch Opens external link in new windowhier den Mitschnitt anhören.

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Der Studierendenrat (StuRa) ist die gewählte Interessenvertretung der Studierendenschaft an der TU Ilmenau [mehr]

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